![]() Vielen Dank an Rainer Hoffmann, der einen sehr großen Teil der Planung und Ausarbeitung dieser Tour übernommen hat. ![]() |
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9,3 km | Asphaltstraßen sowie geteerte Rad- und Nebenwege | ||
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41,6 km | gut fahrbare Schotter-, Forst-, Wiesen- und Waldwege | ||
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1,1 km | Pfade, Schotter- und Wurzeltrails, sonstige anspruchsvolle Passagen | ||
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0,0 km | Schiebestrecken |
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Die Kompass Wanderkarte Nr. 1022 "Westlicher Thüringer Wald", im Maßstab 1 : 50.000, deckt das Gebiet, in dem die Tour verläuft, komplett ab. Zusätzlich liegt dieser Karte das Kompass Lexikon "Westlicher Thüringer Wald" mit bei, indem viele nützliche Infos über die Region zusammengetragen wurden. Etwa gleichwertig ist die Fritsch-Wanderkarte "Westlicher Thüringer Wald" (ohne Abbildung).
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Ausführliche Tourenbeschreibung:
Suhl, Parkplatz am Fröhlichen Mann
Kilometer 0; 490 Meter üNN
Unsere Tour beginnt am P+R Parkplatz am Fröhlichen Mann in Suhl, direkt an der B 247. Wer mit dem Auto aus Richtung Zella-Mehlis kommt, kann hier, ca. 100 Meter nach dem Ortseingangsschild, parken. Aus Richtung Suhl (Stadtmitte) kommend, stellt man sich am besten gegenüber liegenden Parkplatz (Ecke Fröhliche-Mann-Straße, Fußgängerampel, Autovermietung), da man an dieser Stelle nicht nach links abbiegen darf.
Los geht's mit unserer Tour. Wir fahren zunächst über den Bahnübergang und biegen direkt danach links ab. Jetzt bewegen wir uns ca. 300 Meter parallel zu den Bahngleisen. Anschließend biegt der Weg nach rechts in den Wald ab und führt bis zur Wegekreuzung "Tote Männer" stetig bergan. Während der Auffahrt erreichen wir eine Y-förmige Kreuzung, an der wir uns rechts halten.
Wegekreuzung "Tote Männer"
Kilometer 2,5; 640 Meter üNN
An der Wegekreuzung "Tote Männer" fahren wir nach rechts, in Richtung Zella-Mehlis. An der nächsten Gabelung, nach ca. 300 Metern, halten wir uns links.
Wegekreuzung "Hand"
Kilometer 3,5; 640 Meter üNN
Wir erreichen die Wegekreuzung "Hand" und stoßen auf eine Teerstraße. Hier nehmen wir den 2. Weg links, einen Forstweg in Richtung Aschenhof.
Aussichtspunkt
Kilometer 7; 660 Meter üNN
Etwa bei Kilometer 7 lohnt ein kurzer Abstecher zu einem nahe gelegenen, aber leider nicht beschilderten Aussichtspunkt. In einer Rechtskurve führt rechts ein Forstweg den Berg hinauf. Nach ca. 500 Metern und 50 Höhenmetern fahren wir etwa 20 Meter nach links. Da an dieser Stelle keine hohen Bäume stehen, kann man schon mal einen Blick auf den Dolmar sowie auf einige Ortschaften an dessen Fuß werfen (siehe Foto unten). Anschließend geht es die 500 Meter wieder zurück auf unseren Weg in Richtung Aschenhof.
Wegekreuzung Aschenhofer Wasserwerk
Kilometer 9; 540 Meter üNN
Wir gelangen an die Wegekreuzung Aschenhofer Wasserwerk und fahren halb links weiter in Richtung Aschenhof.
Aschenhof, Wegekreuzung Landstraße Albrechts - Benshausen
Kilometer 10; 520 Meter üNN
Wir stoßen auf die Landstraße Albrechts - Benshausen und sind am Aschenhof, einem Hotel und Gasthaus angekommen (Gebäude ist an dieser Wegekreuzung zu sehen). Hier halten uns rechts Richtung Benshausen. Nach 450 Metern verlassen wir die Straße auch schon wieder und biegen an der Stelle links in einen Waldweg ab, an der die Straße beginnt bergab zu verlaufen (in einer leichten Linkskurve).
Wegekreuzung
Kilometer 11,5; 520 Meter üNN
An der nächsten Wegekreuzung nach der Straße befinden sich keine Schilder. Hier fahren wir leicht rechts einen kurzen, steileren Anstieg hinauf.
Wegekreuzung am Berg "Hoher Schorn"
Kilometer 12,5; 550 Meter üNN
Wir kommen an eine Wegekreuzung am Fuße des Berges "Hoher Schorn". Wer Lust auf einen kleinen Up- und Downhill verspürt kann an dieser Gabelung geradeaus über den "Hohen Schorn" fahren. Dort oben gibt es leider keinen Aussichtspunkt mehr, obwohl dieser in der Karte verzeichnet ist. Die Sicht ist inzwischen von den umstehenden Bäumen versperrt. Ansonsten umfährt man den Hohen Schorn rechts herum. Die beiden Wege treffen sich im weiteren Verlauf dann wieder.
Wegekreuzung Schorn
Kilometer 13,5; 530 Meter üNN
An der Wegekreuzung Schorn treffen wir am Waldrand auf einen breiteren Forstweg. Hier fahren wir gerade aus in Richtung Schwarza.
Wegekreuzung an der Autobahntrasse
Kilometer 14,5; 500 Meter üNN
Nach knapp 15 Kilometern erreichen wir eine Wegekreuzung nahe der Autobahn A 71 Suhl - Schweinfurt. Kurz vor der Autobahn fahren wir nach rechts. Ab jetzt geht es für ca. 4 Kilometer parallel an der Autobahn entlang (man sieht diese aber nicht immer durch das hügelige Gelände).
Wegekreuzung
Kilometer 16; 490 Meter üNN
Nach einem guten Kilometer erreichen wir eine Wegekreuzung, an der wir gerade aus, weiter an der Autobahn entlang fahren.
Wegekreuzung Hommers
Kilometer 17,5; 490 Meter üNN
Nach dem sich der Weg unter der Autobahn (Brücke) entlang geschlängelt hat, erreichen wir in der Nähe von Wichtshausen einen Kreuzungspunkt an dem wir weiter gerade aus fahren. Ab hier sind wir für kurze Zeit auf dem Rennsteig-Dolmar-Weg. Wenige hundert Meter weiter erreichen wir die Wegekreuzung Hommers direkt neben der Autobahn. Hier verlassen wir den Hauptweg (Rennsteig-Dolmar-Weg) der scharf nach rechts abbiegt und nehem den Weg leicht rechts durch eine Lärchen-Schonung. Nach kurzer Fahrt sehen wir die Autobahn wieder und fahren steil auf einem schlechten Weg bergab bis an die nächste Wegekreuzung.
Wegekreuzung
Kilometer 18,5; 450 Meter üNN
Nach steiler Abfahrt beenden wir die Fahrt parallel zur Autobahn und biegen nach recht ab, hinunter in Richtung Schwarza.
Schwarza
Kilometer 20; 350 Meter üNN
Unser Forstweg mündet am Ortsrand von Schwarza auf eine Asphaltstraße. Nach kurzer Fahrt folgt eine Kreuzung, an der wir nach links abbiegen. Nun sind wir wieder für kurze Zeit auf dem Rennsteig-Dolmar-Weg (Farbmarkierung ), der kurz darauf nach rechts in Richtung Bundesstraße abbiegt. Auf unserem Weg in Richtung Dolmar überqueren wir am Ortsrand von Schwarza die Bundesstraße B 280, Zella-Mehlis - Meiningen, verlassen den Rennsteig-Dolmar-Weg und fahren gerade aus. Nun startet die Auffahrt zum Dolmar. Der längste zusammenhängende Anstieg beginnt, denn wir befinden uns am niedrigsten Punkt und müssen auf den höchsten Berg unserer Tour fahren.
Schutzhütte Haardt
Kilometer 24; 515 Meter üNN
Nach einem kräftezehrenden Aufstieg erreichen wir die offene Schutzhütte Hardt. Hier kann man noch mal eine kleine Pause einlegen, denn es sind noch über 200 Höhenmeter bis auf den Gipfel des Dolmars zu bewältigen. Wer Zeit und Kräfte sparen will, kann die Auffahrt auf den Dolmar weglassen (was ich jedoch nicht empfehle), denn der nun folgende Weg nach oben führt uns anschließend auch wieder hierher an diesen Punkt zurück.
Charlottenhaus auf dem Dolmar
Kilometer 26,5; 739 Meter üNN
Jetzt haben wir das erste Teilstück geschafft und sind nach ca. 28 Kilometern und insgesamt 725 Höhenmeter auf dem sagenumwobenen Dolmar angekommen. Auf dem baumfreien Hochplateau ist die Sicht auf die Thüringer Höhen am Rennsteig, nach Hessen und Bayern einfach super (Foto unten, Blick Richtung Rennsteig). Der Verein der Dolmarfreunde hat hier einen schönen Berggasthof, das Charlottenhaus, errichtet. Das ist die beste Gelegenheit zu einer Einkehr. Nach der Pause fahren wir wieder den gleichen Weg zurück bis zur Schutzhütte Hardt und anschließend nach links, immer den Rennsteig-Dolmar-Weg folgend in Richtung Viernau (Farbmarkierung ).
Wer sich die folgenden ca. 500 Höhenmeter der Tour nicht mehr zutraut, kann auch vom Dolmar über Kühndorf nach Rohr und ab da weiter ein Stück Landstraße Richtung Dillstädt fahren. Ungefähr 300 Meter nach dem Bahnhof Rohr beginnt der Haseltal-Radweg, welcher ohne nennenswerte Steigungen zurück nach Suhl führt. Der Radweg endet im Stadtentrum von Suhl, ab da fährt man entlang der Bundesstraße B 247 Richtung Zella-Mehlis (Rad- und Gehweg nutzen!) und gelangt so wieder zum Parkplatz zurück.
Wuhlheide
Kilometer 34; 510 Meter üNN
Nachdem wir die Landstraße zwischen Christes und Schwarza überquert haben, fahren wir durch den Hohenloher Grund - den Rennsteig-Dolmar-Weg (Farbmarkierung ) folgend - hinauf zur Wuhlheide, einer kleinen Siedlung und Wegekreuzung. Hier befindet sich ein Vereinshaus, das an manchen Feiertagen bewirtschaftet wird. Ein schöner Aussichtspunkt zum Rennsteig befindet sich ca. 200 Meter in Richtung "Kleiner Dolmar". Anschließend geht es bergab bis zur Landstraße Schwarza - Viernau. Der Rennsteig-Dolmar-Weg (Farbmarkierung
) verläuft an dieser Stelle ca. 200 Meter an der Straße entlang in Richtung Viernau, bevor er wieder in einen Waldweg abbiegt.
Paßberg
Kilometer 38,5; 500 Meter üNN
In Gipfelnähe des Paßberges kommen wir an einer Schutzhütte vorbei und folgen weiter den Beschilderungen und der Farbmarkierung des Rennsteig-Domar-Weges.
Wegekreuzung "Alte Ausspanne" bei Benshausen
Kilometer 40,5; 500 Meter üNN
In der Nähe von Benshausen, an der Kleingartenanlage "Roter Bühl", erreichen wir die Wegekreuzung "Alte Ausspanne". Hier verlassen wir den Rennsteig-Dolmar-Weg und biegen nach rechts in Richtung Benshausen ab. Wir erreichen die Landstraße Viernau - Benshausen und fahren entwder auf dieser hinunter an den Kreisverkehr oder halten uns rechts und fahren durch das Wohngebiet hinunter in den Ort (empfehlenswertere und in der Folge beschriebene Variante).
Benshausen
Kilometer 41,5; 420 Meter üNN
Am Ende der Abfahrt in den Ort Benshausen stoßen wir auf die Bundesstraße B 280, halten uns links und erreichen nach kurzer Fahrt einen Kreisverkehr. Wir nehmen die erste Ausfahrt rechts in Richtung Waldrand. Nun fährt man über einen Bach und hält sich an der folgenden Gabelung links Richtung Domberg. Ab sofort geht es wieder stetig bergan. Wir fahren diesen Weg immer geradeaus.
Aussichtspunkt am Großen Drehfleck
Kilometer 43,5; 570 Meter üNN
Wir erreichen den Aussichtspunkt "Großer Drehfleck", an dem wir noch einmal eine kurze Pause einlegen und den tollen Blick auf die Stadt Zella-Mehlis genießen (Bild unten). Direkt im Anschluss an diesen Aussichtspunkt Gabelt sich der Weg auf. Wir halten uns leicht rechts auf dem Hauptweg, es geht weiter bergauf. Im weiteren Verlauf orientieren wir uns an den Wegweisern und fahren wir immer in Richtung Domberg.
Wegekreuzung "Hand"
Kilometer 48,5; 640 Meter üNN
Nachdem wir an einer wunderbar gelegenen Schutzhütte, die sich links des Weges befindet, vorbei gefahren sind, erreichen wir wieder die Teerstraße an der Wegekreuzung "Hand" (siehe Kilometer 3,5). Auf diese biegen wir jetzt leicht nach links ein und fahren bis an den Stadtrand von Zella-Mehlis.
Alternativ hat man hier die Möglichkeit, diese Tour zu erweitern und einen Abstecher auf den ca. 4 Kilometer entfernten Domberg, dem Hausberg von Suhl, zu machen (Wegweisern folgen). Vom Bismarkturm hat man eine prima Aussicht auf den Kamm des Thüringer Waldes und auf die Stadt Suhl. Außerdem besteht die Möglichkeit zur Einkehr in der Ausflugsgaststätte unmittelbar daneben. Anschließend fahren wir auf gleichem Weg über die Wegekreuzung "Tote Männer" zurück oder benutzen den Wanderweg direkt in Richtung Stadt, vorbei an der Ottilienkapelle, dem "Balkon von Suhl" (schöner Trail mit einigen Spitzkehren - technisch sehr anspruchsvoll, aber nur bedingt für Biker geeignet, da Mountainbikes hier nicht gern gesehen werden - also diesen Weg besser meiden). Wer mit dem Auto zum Startpunkt gefahren ist, muss dann durch die Stadt in Richtung Zella-Mehlis zum Parkplatz am Fröhlichen Mann zurückfahren (Rad- und Gehweg nutzen - stark befahrene Bundesstraße!).
Zella-Mehlis, Dörnbachstraße
Kilometer 50; 580 Meter üNN
Den Stadtrand von Zella-Mehlis erreichen wir über die Dörnbachstraße. Diese geht nach einer 90°-Rechtskurve in Sichtweite der B 247 in die Straße "Am Schießstand" über. Nun geht's nur noch bergab, vorbei am Tunnelportal der Autobahn A 71, bis an den Bahnübergang nahe der B 247. Unser Startpunkt ist nun wieder in Sichtweite.
Suhl, Parkplatz am Fröhlichen Mann
Kilometer 52; 490 Meter üNN
Nach insgesamt ca. 54 Kilometern sowie 1.240 Höhenmetern sind wir wieder am Parkplatz am Fröhlichen Mann angekommen.